X, Y… und Z – der Wandel im Unternehmen mit der neuen Generation

  Jung, gerne 24/7 online und die Zukunft unserer Arbeitswelt – die Generation Z.

Vertreter der Generation Z, der nach 1995 geborenen Youtube-Generation, finden durch ihr Studium oder abgeschlossene Ausbildung langsam ihren Weg in die Arbeitswelt.

Die darauffolgende Generation X stellt aktuell den größten Anteil an Arbeitnehmern und auch in Führungspositionen dar und hat bereits im Berufsleben Fuß gefasst. Die geburtenstärkste Generation der Babyboomer geht langsam in den Ruhestand. Diese werden sich in den nächsten zehn Jahren vollständig aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen.

Ein Büro sollte die verschiedenen Bedürfnisse aller arbeitende Individuen sehr klar voneinander differenzieren und gezielt ansprechen.

Wie müssen also Arbeitswelten gestaltet sein, damit sich sowohl Generation Z, aber auch die Generation X und die Babyboomer wohl fühle? Viele Organisationen realisieren derzeit, mit welcher Geschwindigkeit sich der Generationen-Mix am Arbeitsplatz verändert und welche neuen Herausforderungen der demografische, kulturelle und technologische Wandel stellt.

Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland 2020 (Quelle: Statistisches Bundesamt)

 

arbeiten ist digital – Wie verändern die Zs das Büro?

Die Werte der Generationen Y und Z sind auf den ersten Blick sehr ähnlich. Digitalisierung und „Life Balance“ spielen bei beiden Generationen eine große Rolle.  Für die jungen Berufseinsteiger spielt neue Technologie auch im Job eine zentrale Rolle. Für viele ist die angebotene – am besten aller neueste – Technologie sogar Entscheidungsfaktor Nummer eins, wenn es um die Wahl zwischen gleichwertigen Jobangeboten geht. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen, die sich beim Thema Digitalisierung schwertun, stehen vor großen Herausforderungen. Ausgangspunkt für Wahl der richtigen Technologie sollte hierbei eine ausgearbeitete Digitalisierungsstrategie sein. Wie sonst lassen sich ganze Systeme bis hin zu ganzen Geschäftsmodellen umstellen, ohne dass es zu Ausfällen oder sogar Umsatzeinbußen kommt.

Um hier nicht unnötig Widerstände in der Belegschaft aufzubauen, ist es notwendig alle Mitarbeiter kontinuierlich zu informieren und so gut es geht in den Change Prozess zu beteiligen. Experten können eine hilfreiche Stütze sein, in die es sich zu investieren lohnt. Nur am Puls der Zeit mit einer guten Strategie und Weitblick, kann ein Unternehmen auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben.

 

mehr Life, weniger Work – Wie unterscheiden sich Gen Z und Gen Y?

Noch 148 Mails checken? – Nach Feierabend immer für den Chef erreichbar sein? –40 Stunden die Woche präsent am Schreibtisch sein? – nein danke! Bei ihren Eltern, älteren Freunden oder Geschwistern haben die Z-ler beobachten können, wie sich Arbeitswelt und Privatleben vermischen und nicht selten zu Dauerstress und Burnout führen.

Um eine ausgewogene Work-Life-Balance für die Mitarbeiter zu schaffen, sollte das der Vergangenheit angehören. HomeOffice und flexible Arbeitszeitmodelle sind heute wichtige Komponenten, um in Zeiten des Fachkräftemangels zu bestehen.

 

Wunschzettel Büro – Wie sieht das Wunschbüro der Generation Z aus?

Arbeitgeber, die ein Open Space Büro, flexible Arbeitszeiten und familienfreundliche Modelle anbieten, können demnach richtig punkten bei der Generation Z.

Auch „Shared Desks“ könnten sich im Büro auf lange Sicht durchsetzen. Kein Angestellter hat mehr seinen eigenen Platz, sondern sitzt dort, wo gerade etwas frei ist. Immer mehr Menschen arbeiten remote und brauchen keinen eigenen Schreibtisch mehr. Der Laptop ersetzt quasi den stationären Arbeitsplatz mit all seinen Utensilien darauf. Gearbeitet wird sowieso schon digital –mal vom Büro, mal von daheim, mal von der Dienstreise oder vom Coworking-Space um die Ecke aus. Die Bedürfnisse der Arbeitenden sollten bestimmen, wo und wie gearbeitet wird.

Vorsicht ist trotzdem geboten:

Der Trend bedeutet nicht, mit aller Kraft an Großraumbüros festzuhalten. Auch die Atmosphäre am Arbeitsplatz ist ein entscheidender Motivator und wirkt sich nicht nur auf den einzelnen Mitarbeiter aus, sondern genauso auf die gesamte Belegschaft. Ein schönes Büro motiviert, inspiriert und sorgt für den nötigen Austausch der Kollegen untereinander. Nur wer sich wohl fühlt, kann auch frei denken und sich über den täglichen Aufgabenbereich hinaus engagieren.

Ein Arbeitgeber sollte kleine Rückzugsräume – sogenannte „Silent Rooms“ – zur Verfügung stellen.


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