Soll der Platz nicht frei bleiben – macht den Job attraktiver!

Leichter gesagt als getan, denn von Obstkorb, Kickertisch, oder selbst bezahlten Überstunden allein lässt sich keiner mehr überzeugen. Neben dem Ausgleich muss auch das Umfeld, sprich das Büro und der Arbeitsplatz selbst stimmen.

Es ist also kaum ein Wunder, dass auch in diesem Herbst viele Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. Aber statt ihren eigenen Habitus zu überdenken, heißt es auf Seiten der Unternehmen, die junge Generation ist nicht mehr zu Leistung bereit und sie würden sich zu wenig anstrengen. Jedoch sind es auch die Unternehmen selbst, die sich anstrengen müssen. Es stimmt, dass die Jungen nicht mehr zu der gleichen Leistung bereit sind wie die Älteren – wenn sie unter deren Bedingungen erbracht werden soll – Ein  generationsbedingter Wandel der Werte.

 

Im „War for Talents“ ist der moderne ­Arbeitsplatz eine starke Waffe

„War for Talents“ ist wohl der Begriff, der am besten beschreibt, was auf viele HR-Abteilungen und Recruiter in Zukunft zukommen wird. Nicht nur, dass der Nachfrage nach hochqualifizierten und hochspezialisierten Arbeitskräften aufgrund des demografischen Wandels eine nicht ausreichende Zahl an Berufseinsteigern gegenüber stehen wird, hinzu kommt noch der generationsbedingte Wandel der Werte. Gleichzeitig nimmt auch der Wettbewerb – besonders auf internationaler Ebene immer mehr zu.

Für bessere Aussichten im „War for Talents“  ist die Einführung eines „modernen Arbeitsplatzes mit attraktiven Arbeitsbedingungen“ ein wichtigstes Argument.

Mit einer neuen Studie haben die IDG Research Services das seit Jahren diskutierte Thema erneut aufgegriffen.

Die Produktivität und die Zufriedenheit der „Wissensarbeiter“ im Unternehmen ist die größte Management-Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Ein moderner Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen sind dabei die stärksten Waffen im Kampf um neue Talente, aber auch um qualifizierte Fachkräfte.

Laut der IDG-Studie lösen sich bereits in vielen Organisationen traditionelle Strukturen auf. Schließlich hat es sich herumgesprochen, dass ein moderner ­Arbeitsplatz eine starke Waffe im Kampf um junge und alte Talente ist.

Der Büroarbeitsplatz hat sich stark verändert: Moderne Technik erhöht die Produktivität am Schreibtisch. Dennoch sind viele Unternehmen weit von dem entfernt, was Mitarbeiter wirklich wollen. Für jüngere Mitarbeiter bis 29 Jahre hat der Arbeitsplatz der Zukunft die größte Bedeutung überhaupt.

„Büros sind heute mehr als Schreibtisch, Computer und Telefon“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ dazu. Sie sind eine Botschaft des ­Unternehmens.“ Gerichtet ist sie an alle Arbeitskräfte. Was dafür letztlich zählt, ist das Gesamtpaket aus Technik, Umgebung, Flexibilität und Kultur.

Bekannte Unternehmen, wie Microsoft machen es vor –                                                                                                               Als Vorreiter geht die Microsoft Deutschland GmbH den nächsten Schritt einer neuen Arbeitswelt und ruft den „Modern Workplace Accelerator“ ins Leben. Seitdem Microsoft in sein futuristisches Bürogebäude in München-Schwabing eingezogen führt dieser Besucher durch die neuen Räumlichkeiten. Doch nicht nur das, er erklärt auch in Workshops – 500 gab es davon bereits –, wie seine Kollegen heute arbeiten. Das Beispiel zeigt, wie stark das Interesse am Arbeitsplatz der Zukunft oder auch Future Workplace heute ist.

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Was versteckt sich hinter dem Begriff New Work und wie können Unternehmen eine moderne Arbeitsumgebung schaffen? Antworten gibt es in der vierten Ausgabe des E-Papers smart.COMPACT. von KYOCERA.


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