Wo bleiben die Flyer? Wo bleibt der Katalog? Wo bleibt die Broschüre? … Stirbt Print?

Seit einer gefühlten Ewigkeit wird er uns nun schon prophezeit, der Untergang sämtlichen bedruckten Papiers. Galgenfrist: ein Jahr, maximal.

Laut der Studie Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017 von ibi research setzten 2017 46 Prozent der Unternehmen beim Rechnungsversand auf elektronische Formate, beim Rechnungsausgang waren es durchschnittlich 53 Prozent. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber 2015 dar: Damals waren es 35 Prozent bzw. 40 Prozent.

35 Prozent der Rechnungsversender und 40 Prozent der Rechnungsempfänger, bevorzugen digitale gegenüber der papierhaften Rechnung.

Die Digitalisierung verändert Welt und Wirtschaft

Nicht nur Geschäftsprozesse ändern sich, auch unser gesamtes Konsumverhalten – Um uns herum kommt ein Smart-Gadget nach dem anderen auf den Markt. Gefüllt sind sie mit sozialen Netzwerken. Darin tummeln sich Chatbots, Augmented Reality, Siri und Algorithmen.

Auch Marketing findet heute immer on- und offline statt. Zwischen Social Advertising und Newsletter-Marketing kommt die Frage, immer wieder hoch: Wo bleiben die Flyer? Wo bleibt der Katalog? Wo bleibt die Broschüre?

… Stirbt der Print?

Unser Blickwinkel auf Print ist anders geworden

Mit den neuen Medien wandelt sich auch unsere Art Medien zu nutzen.

Doch stirbt Print? Nein!

Papier lohnt sich, wenn man beispielsweise eine Publikation in regelmäßigen Abständen herausbringt, von der man weiß, dass die Nutzer_innen sie in ruhigen Minuten offline oder jenseits Ihrer Bildschirme konsumieren.

Ein Grund ist, dass auf bedrucktem Papier Gelesenes besser im Gedächtnis haften bleibt. Hinzu kommt die Haptik: Einen Text in einem gedruckten, fühlbaren Medium misst der Leser offenbar mehr Wert bei als einem auf dem Bildschirm. Generell schätzen Menschen Printprodukte nach wie vor sehr hoch ein. Das hat mehrere psychologische Gründe. Auch bei jüngeren Zielpublikum, die kritisch und aktiv konsumiert, kann man eindeutig sagen, dass Papier zu einem Liebhaber-Medium geworden ist.

Auch in Zukunft stirbt der Print nicht, gerade großflächige Plakatwerbung, Bücherdruck und Kunstdrucke werden bestehen.

Das Medium als Botschaftenträger

Da das Medium in der zeitgemäßen Markenkommunikation als Teil der Botschaft angesehen wird, kann per Strategie gezielt der Botschaftenträger mit ins Konzept aufgenommen werden.

Wer sich sicher fühlte, dass Print stirbt und es bereits aus seinen Mediaplänen herausstrich, sollte umdenken – und Print seinen gebührenden Platz zur Markenbildung und Ansprache der Markenkäufer zurückgeben.

Die Erkenntnisse begründeten den Trend der letzten Jahre, höchstpersonalisierter Botschaften auf Flyern oder Broschüren einzusetzen, zum Beispiel im professionellen Marketing.

Der Einfluss auf die Buchlandschaft

Auch auf dem Buchmarkt ist Print Nummer1. E-Books konnten keinen Durchbruch erzielen: Ihr Umsatzanteil am deutschen Publikumsbuchmarkt lag 2019 zwar zehnmal höher als 2010. Mit fünf Prozent stagnierte dieser aber im Vorjahresvergleich und kommt damit über ein Nischengeschäft bisher kaum hinaus.

Dennoch hat die Digitalisierung erheblichen Einfluss auf die Buchlandschaft, jedoch eher im Bereich von Kleinpublikationen. Stichwort: Book-on-Demand. Dahinter steht das Konzept, Bücher als Computerdatei vorzuhalten und erst dann zu drucken, wenn ein Exemplar bestellt wird, nötigenfalls eben auch ein einzelnes. Diese Möglichkeit steht beispielhaft für einen fundamentalen Wandel auf dem Druckermarkt, speziell im Bereich Produktionsdruck. Darin haben technische Innovationen in den letzten Jahren neue Wachstumschancen eröffnet.

Wie beim Book-on-Demand können auch im Bereich Werbemittel, Kataloge oder Handbücher die Produktionsdrucker ihre Vorteile voll ausspielen. KYOCERA hat dafür 2020 das passende Modell auf den deutschen Markt gebracht:

Die TASKalfa Pro 15000c


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